Verbandsjugendzeltlager - AVL2015

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Verbandsjugendzeltlager in Xanten

Der Rheinische Fischereiverband hatte die Verbandsjugend eingeladen zum großen Jugendzeltlager vom 01.07 bis 03.07. nach Xanten zum Xantener Südsee. Angereist waren ca. 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Verbandsgebiet und auch die Jugendgruppe des AV-Liblar war mit 13 Jugendlichen und 4 Betreuern dabei.
Bei einer solchen Veranstaltung sind die Erwartungen natürlich groß: Zelten direkt am Wasser, die ganze Nacht angeln, endlich mal einen dicken Fisch fangen. Aber schon bei der Abfahrt am Liblarer See machten sich erste Bedenken breit, denn das Wetter sah nicht gut aus. Als wir in Xanten ankamen, wurden die Erwartungen dann richtig enttäuscht. Das Zeltlager war nicht direkt am See, sondern 300 Meter entfernt und am See durften keine Angelzelte aufgebaut werden.
Das machte die Sache schwierig, denn bei strammem Westwind und stündlichen Gewitterschauern, hält es am Ostufer des Sees niemand lange ohne Zelt aus. Angeln in den späten Abendstunden oder Nachtangeln war dadurch quasi unmöglich. Bei dieser Wetterlage waren auch die Fangaussichten nicht die besten, wie wir bald feststellten.
Dennoch blieben alle guter Stimmung, denn hier wurde ja viel geboten: Bootstouren zum Angeln auf den See, Angeln vom Floß, Gewässerkunde, Casting-Tournier und auch an die Übertragung des Fußball EM wurde gedacht.
Es wurden auch drei oder vier Hechte gefangen, aber fast ausschließlich vom Boot. Der größte, ein 93er Hecht nahm einen Gummifisch beim Vertikalangeln an der Krautkante. Der Bootsführer, dem der Hecht an den Hacken ging, wusste scheinbar genau, wo er den Köder anbieten musste. Aber fast alle, die versucht haben einen Fisch vom Ufer aus zu fangen, gingen leer aus.
Am Samstagnachmittag war dann in unserer Gruppe die Stimmung fast gänzlich auf dem Nullpunkt, nachdem sich eine riesige Gewitterfront über dem Zeltplatz entladen hatte. Nur die Tatsache, dass wir nicht rechtzeitig vor dem EM-Viertelfinale zu Hause gewesen wären, hat uns davon abgehalten, das Zeltlager vorzeitig zu verlassen. Die Veranstalter haben sich bemüht mit vielseitigen Angeboten dieses Zeltlager attraktiv zu gestalten. Das ist ihnen auch weitestgehend gelungen und es gibt wenig zu kritisieren, aber gegen das Wetter waren halt alle machtlos.
Ein Gutes hatte die Fahrt aber doch: Wir haben wieder mal bewiesen, dass wir eine Gruppe sind, die gut funktioniert, weil alle an einem Strang ziehen. (JW)
Stand: August 2017
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